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Vietnam I/21 Informell 11024
Laut Statistikbehörde ist der Durchschnittslohn 6,3 Mio VND (273 US$). Es gab leichte Lohnerhöhungen. Beschäftigte mit Arbeitsvertrag verdienten 7,2 Mio VND. Aber 57,1 % der Beschäftigten arbeiten im informellen Sektor. Die meisten Jobs gibt es im Dienstleistungssektor mit 39,5 %; in der Industrie und im Baugewerbe arbeiten 32,3 %, in der Landwirtschaft (einschließlich Waldwirtschaft und Fischerei) 28 %.
aufgenommen: Do., 22.4.2021

Quelle: VietnamNet, 21.4.21


Myanmar Textilindustrie 11023
Vor Corona waren fast 700 000 Menschen in der Textilindustrie beschäftigt. Durch coronabedingten Rückgang der Aufträge (vor allem aus Europa) gingen 200 000 Jobs verloren. Seit und durch dem Putsch waren es weitere 200 000. Vor allem in den Industrievororten von Yangon geht nicht mehr viel, weil viele ArbeiterInnen wegen der Ausrufung des Kriegsrechts in ihre Dörfer zurückgekehrt sind (10991). Etwa die Hälfte der Fabriken produziert noch, viele aber unterhalb ihrer Kapazität. Auch viele der 300 000 Bauarbeiter in Yangon sind arbeitslos, weil viele Großprojekte gestoppt sind. Ebenso die Kuriere - wegen des Internetausfalls haben Shop.com, Food Panda, Grab ihr Geschäft eingestellt.
aufgenommen: Di., 20.4.2021

Quelle: Myanmar Now, 20.4.21


Indonesien 19.4.21 Streik gegen Entlassungen 11022
Cikande, Serang, Banten: Die 200 Arbeiter der Backsteinfabrik PT Shu Yuan Jian Cai sind in Streik getreten, weil die Firma Entlassungen angekündigt hat. Die Produktivität soll erhöht werden. Die versprochenen Abfindungen entsprechen nicht den gesetzlichen Vorgaben. Daneben fordern sie, dass die Befristungen in feste Arbeitsverträge umgewandelt werden.
aufgenommen: Di., 20.4.2021

Quelle: Bantennews, 19.4.21


Myanmar seit 13.4.21 Alptraum statt Freudenfest 11021
Während des Wasserfestes sind mindestens 26 Menschen erschossen worden; wahrscheinlich sehr viel mehr, weil es viele Verwundete gab und einige vermisst werden. Die Menschen blieben zuhause oder organisierten kleinere Proteste. In Myitnge bei Mandalay wurden Fünf erschossen, als Soldaten einen Tempel stürmten, in dem Spenden für die streikenden Eisenbahner aufbewahrt worden waren. Zwei Tage später wurde eine Person erschossen, als Soldaten eine Moschee razzten, in der sie ebenfalls Spenden plünderten. In Kani, Sagaing, nahmen Soldaten mehr als 70 Demonstranten fest. Bei dem Versuch einer zivilen Schutztruppe, sie wieder zu befreien, wurden 6 erschossen; 20 Leute werden noch vermisst. Die Zahl der Toten steigt damit auf 738; die der Verhafteten auf mehr als 3100.
aufgenommen: Mo., 19.4.2021

Quelle: The Irrawaddy, 18.4.21


Myanmar 17.4.21 Gegenregierung 11020
Es ist jetzt auch offiziell eine Gegenregierung gebildet worden, die "Regierung der Nationalen Einheit". Unter ihren Mitgliedern sind auch VertreterInnen der "ethnischen" Minderheiten [wie übrigens auch bei der Regierung der Militärjunta, Red.]. Die Junta hat anlässlich des Neujahrsfestes 23 000 Häftlinge freigelassen. Schon am 12.2. waren ebensoviele Häftlinge freigelassen worden.
Währenddessen gehen kleinere Demos (vor allem z.B. in Dawei) weiter und auch die Morde. Mindestens fünf Menschen sind erschossen worden. Daneben gibt es auch militärische Konfrontationen mit Kräften der ethnischen Minderheiten, bei denen das Militär zum Teil erhebliche Verluste erlitten hat.
aufgenommen: So., 18.4.2021

Quelle: The Sydney Morning Herald, div, 17.4.21


Myanmar 15.4.21 Leere Straßen 11019
Yangon: Normalerweise sind die Straßen der Stadt während der Feierlichkeiten zum Neujahrsfest - dem Wasserfest - voll mit Leuten, die sich gegenseitig mit Wasser bespritzen. Dieses Jahr waren die Straßen aus Protest leer. In Mandalay griffen die Sicherheitskräfte eine Demo von medizinischem Personal an; als diese in eine Moschee flüchteten, wurde ein Passant erschossen. Die Soldaten versuchen verstärkt, Protestführer zu verhaften.
aufgenommen: Fr., 16.4.2021

Quelle: div., 15.4.21


Thailand 15.4.21 Für Freilassung 11018
Seit dem 22.3. stehen jeden Tag Leute vor dem obersten Gericht in Bangkok, um die Freilassung der politischen Gefangenen zu fordern. Jetzt nahmen 450 an der Aktion teil. Ähnlicher Protest fand statt vor dem Provinzgericht in Chiang Rai.
aufgenommen: Fr., 16.4.2021

Quelle: Prachatai, 15.4.21


Myanmar 12.4.21 Exodus 11017
An die 100 000 Menschen haben Bago nach dem Massaker am letzten Freitag verlassen. In der ganzen Stadt sind schwer bewaffnete Truppen stationiert - in Schulen, Tempeln. Die Soldaten verlangen Geld, wenn eine Familie ihre Getöteten holen will. Im ganzen Land gabs Nachtdemos mit Kerzen oder den Smartfonlichtern. In Tamu gilt jetzt Kriegsrecht und auf jeden, der sich bewegt, wird geschossen. (Radio Free Asia)
Der Chef der Arakan Army hat zwar das Militär aufgefordert, die Gewalt zu beenden, gleichzeitig aber betont, dass sie in dem von ihr kontrollierten Gebieten keine Streiks und Proteste wolle. "Wir haben unsere eigenen Ziele. Es ist wichtig, sie nicht durch andere Sachen durcheinander zu bringen"
(The Irrawaddy)
aufgenommen: Di., 13.4.2021

Quelle: Div., 12.4.21


Indonesien 12.4.21 Demo 11016
Jember, Ostjawa: Hunderte Beschäftigte der PT Borwita Citra Prima (Großhändler von Konsumprodukten) demonstrierten zur Zentrale der Firma. Die hatte einen Kollegen versetzt und einen anderen abgestuft und dann entlassen.
aufgenommen: Di., 13.4.2021

Quelle: Beritalima, 12.4.21


Myanmar 9.4.21 Blutbad 11015
Bei der Niederschlagung der Proteste in der Stadt Bago (etwa 250 000 Einwohner) am Freitag sind mindestens 80 Menschen umgebracht worden. Es könnten auch viel mehr sein, die Soldaten nahmen auch viele Verwundete mit, ohne sie zu versorgen. Tags zuvor wurden die Proteste in Kalay und Taze angegriffen, mit jeweils Dutzenden von Opfern. Die Gesamtzahl der Opfer steigt damit auf über 700.
aufgenommen: Mo., 12.4.2021

Quelle: div


Myanmar 8.,9.4.21 Schwere Waffen eingesetzt 11014
In Bago hat das Militär neben Maschinengewehren auch Granatwerfer eingesetzt, um Barrikaden aufzulösen. Mehr als 60 Menschen wurden niedergeschossen, die Zahl der Toten ist noch nicht bekannt. Ein Gericht hat 19 Todesurteile (zum Teil in Abwesenheit) verhängt gegen Leute, die angeblich einen Offizier geschlagen und gefoltert haben sollen.
Nachdem das Internet schon länger abgeschaltet ist, hat die Junta jetzt angeordnet, die Satellitenschüsseln abzubauen. Die Sender Mizzima und Democratic Voice of Burma werden nicht mehr übertragen. Jetzt bleiben nur noch RFA, BBC u.a. über Radio.
aufgenommen: Sa., 10.4.2021

Quelle: Radio Free Asia, 9.4.21


Hong Kong seit 2019 Niederschlagung 11013
Während der Proteste zuerst gegen ein Auslieferungsgesetz, dann gegen den zunehmenden Einfluß der VR China im Jahr 2019 und 2020 sind laut offiziellen Angaben 10 200 Leute festgenommen worden. Davon wurden 2500 angeklagt, mehr als 600 sind wegen verschiedner "Vergehen" (Riot, illegale Versammlung, Verunglimpfung der Fahne, Waffenbesitz, Angriff auf einen Polizeibeamten und Eingriff in den Straßenverkehr) verurteilt worden. Bei 50 Leuten sind die Anklagen zurückgezogen worden, 186 sind freigesprochen worden. [Siehe Hong Kong - Stadt in Aufruhr, Asien Aktuell Hong Kong 2019, Asien Aktuell Hong Kong 2020]
aufgenommen: Fr., 9.4.2021

Quelle: South China Morning Post, 9.4.21


Thailand 7., 8.4.21 Wanderarbeiterprotest 11012
Provinz Songkhla: Mehr als 1000 ArbeiterInnen aus Myanmar einer Fischdosenfabrik protestierten gegen die Verhaftung von 20 KollegInnen. Die wollten nach Myanmar zurück, um nach ihren Familien zu sehen. Die ArbeiterInnen wurden an einem Treffpunkt verhaftet, wo sie auf einen Agenten warteten, der sie über die Grenze schleussen sollte.
aufgenommen: Do., 8.4.2021

Quelle: Bangkok Post, 9.4.21


Myanmar 8.4.21 600 11011

Die Zahl der Getöteten ist auf über 600 gestiegen. 20 Menschen starben in Kalay, Sagaing, und Bago. In Kalay hatten die Truppen ein Protestcamp angegriffen. Eine Reihe von Explosionen gab es in Yangon; einige davon bei einem Wohnkomplex von Soldatenfamilien. Wer dafür verantwortlich ist, ist unklar; große Schäden gab es nicht. (Myanmar Now)
Schießereien gab es zwischen rivalisierenden Gruppen ethnischer Minderheiten im nördlichen Shan-Staat. Und zwar zwischen Truppen des Restoration Council of Shan State und der Ta'ang National Liberation Army. Die erstere Gruppe ist Teil der Vereinbarung mit der Gegenregierung. Es geht um territoriale Meinungsverschiedenheiten.
(The Irrawaddy)

aufgenommen: Do., 8.4.2021

Quelle: div., 8., 9.4.21


Myanmar 6.4.21 Preise steigen 11010
Die Versorgung der großen Städte mit lebenswichtigen Gütern geht drastisch zurück; entsprechend steigen die Preise, bis zum Doppelten oder mehr. Kleine Geschäfte sind meist geschlossen, große Supermärkte funktionieren noch normal. Die Anlieferungen an die Großmärkte sind um zwei Drittel zurückgegangen. Soldaten plündern immer öfter LKWs oder andere Lieferanten auf den Straßen (Radio Free Asia).
In Mandalay haben Soldaten auf eine Versammlung von Medizinern (Ärzte, Pfleger, Apotheker u.a.) und ihren Familien geschossen, um eine Demo zu verhindern. Ein Kinderarzt wurde in den Arm geschossen. Diese Demo wurde zwar verhindert, andere fanden statt.
(Eleven)
aufgenommen: Mi., 7.4.2021

Quelle: div., 6.4.21


Myanmar 5.4.21 Tote Soldaten 11009
In Tamu, Sagaing, starben 10 Soldaten bei einem Angriff auf eine Feuerwehrstation und durch eine Handgranate, die von Anwohnern in einen Militärtransporter geworfen wurde. In vielen Städten gingen Straßenproteste weiter; oft in Form von Moped-Demos.
Während die malaysische Petronas (bzw. ihre Hong Konger Niederlassung) "bis auf weiteres" die Produktion im Offshore-Gasfeld Yetagun eingestellt hat, hält die französische Total weiter an ihrer Mitarbeit am Gasfeld Yadana fest. Sie hat allerdings die Bohrungen für ein neues Tiefwasserprojekt eingestellt. Immer mehr Firmen stellen ihre Arbeit in Myanmar ein, so z.B. die Électricité de France, Carlsberg und Kirin, Suzuki, Benetton und H&M
(Neue Zürcher Zeitung)
aufgenommen: Di., 6.4.2021

Quelle: div., 5.,6.4.21


Myanmar 4.4.21 Vereinbarung 11008
Die 10 bewaffneten Minderheitenorganisationen, die seit 2015/2016 ein Waffenstillstandsabkommen mit der Regierung haben, haben sich mit der Gegenregierung auf den Vorschlag einer föderalen Republik geeinigt. Die vom Militär diktierte Verfassung von 2008 soll abgeschafft werden. Die Gruppen fordern die Junta auf, umgehend mit der Ermordung von Zivilisten aufzuhören.
Die Proteste gehen weiter, die Morde auch.
aufgenommen: Mo., 5.4.2021

Quelle: div.


Indonesien 2.4.21 Weiderecht 11007
Sei Tualang, Langkat, Nordsumatra: Weil die Palmölplantage PT Sri Timur die Rinder des Dorfes nicht mehr auf ihre Felder lassen wollte (sie würden die Palmen beschädigen), errichteten die Bauern ein Zelt vor der Fahrzeug-Einfahrt der Plantage, um sie zu sperren. Ein Manager erschien, begleitet von 12 Wachleuten. Es kam zu Auseinandersetzungen; 3 Wachmänner mußten ins Krankenhaus gebracht werden. Im Hintergrund geht es um einen Streit um 500 Hektar.
aufgenommen: Sa., 3.4.2021

Quelle: Waspada, 2.4.21


Myanmar 1., 2.4.21 Waffenstillstand ? 11006
Nächtliche Lichterprozessionen und kleinere Proteste haben die großen Demos in den großen Städten abgelöst. Die Leute versuchen, den Aufmarsch von Soldaten zu umgehen. Die Zahl der Getöteten ist auf über 540 gestiegen. In Yangon sind zwei Shopping-Malls in Flammen aufgegangen. Beide, Ruby Mart und Gandamar Wholesale, gehören über die Shwe Gandamar International Trading zum Militär-Konglomerat Myanmar Economic Holdings (MEHL). Die Brandursache ist unbekannt.
Das Militär hat eine befristete einseitige Waffenruhe gegenüber den Minderheiten-Armeen ausgerufen, nachdem Militärjets Angriffe auf Karen-Stellungen geflogen haben und es zu Kämpfen mit den Kachin gekommen ist.
aufgenommen: Fr., 2.4.2021

Quelle: div.


Myanmar 30.3.21 Luftangriffe 11005
Bei einem Luftangriff auf eine Goldwaschanlage im von der KNU (Karen National Union) kontrollierten Gebiet sind 7 Arbeiter ums Leben gekommen. Die Anlage ist ein Joint Venture zwischen der KNU und der Shwe Dana Tun Lin Mining, die chinesische Techniker einsetzt. (The Irrawaddy). An die 10 000 Anwohner sind geflohen. (Eleven)
Neben der Gegenregierung, die derzeit mit einigen Minderheiten-Gruppen verhandelt, versucht auch die Junta, sie auf ihre Seite zu ziehen. So wurde die KNU zu einem Treffen mit dem Oberbefehlshaber eingeladen. Diese Einladung wurde, zumindest vorläufig, ausgeschlagen. Die Arakan Army wurde von der Junta von ihrer "Terrorliste" gestrichen. In Myanmar sind 135 "ethnische Minderheiten" anerkannt, etwa 20 davon unterhalten sowohl politische als auch militärische Einheiten.
(Eleven)
Die USA haben einige Beschäftigte der Botschaft evakuiert.
(Sydney Morning Herald).
Der vom Militär kontrollierte Sender (MRTV, Myanmar Radio and Television) hat 120 Beschäftige entlassen, die seit dem 8.2. im Streik sind
(The Irrawaddy).
aufgenommen: Mi., 31.3.2021

Quelle: div.


Myanmar 30.3.21 Müllstreik 11004
Die Zahl der Ermordeten ist auf über 500 gestiegen. In Yangon ist ein "Müllstreik" ausgerufen worden: die Leute sollen Müll auf wichtige Straßen werfen, um die Bewegung der Militärs zu behindern. (Eleven)
Ein Streik von Teilen der Belegschaften in einigen Fabriken des Militärs, die Teile von Fahrzeugen produzieren, begann am 7.3. Es scheint aber, als ob der Streik gebrochen werden konnte. Viele sind zurück zur Arbeit - auch wenn es Berichte gibt, dass sie dort nichts tun. Einige sind festgenommen worden, andere sind untergetaucht.
(Myanmar Now)
Immer mehr junge Protestierende neigen dazu, "zu den Waffen greifen" zu wollen. Viele versuchen, in die Gebiete der bewaffneten Gruppen der "ethnischen Minderheiten" zu kommen, um eine militärische Ausbildung zu kriegen. Die größte davon, die Karen National Union hat allerdings dazu aufgerufen, den Kampf "in der Stadt" zu führen. Die Verhandlungen zwischen den bewaffneten Gruppen und der Gegenregierung dauern an. Das Angebot einer "föderalen Armee" von allen Gruppen, die dem Militär feindlich gesinnt sind, wird allerdings mancherorts skeptisch gesehen. Ein Sprecher der KNU sagt, dass die Gegenregierung einen politischen Plan braucht, dem getraut werden kann. Sie könne und solle führen. "Wenn nicht, werden wir ethnischen bewaffneten Gruppen allein eine kollektive Armee formieren."
(Myanmar Now) Inzwischen haben drei weitere ethnische bewaffnete Gruppen (die Myanmar National Demokratic Alliance Army, die Arakan Army und die Ta'ang National Liberation Army) angekündigt, mit allen Nationalitäten zusammenarbeiten zu wollen, sollte das Militär nicht aufhören, friedliche Demonstranten zu töten. (Eleven)
aufgenommen: Di., 30.3.2021

Quelle: div., 30.3.21


Thailand 29.3.21 Festnahmen 11003
Bangkok: Bei einer Demo für die Freilassung von politischen Gefangenen vor dem Regierungsgebäude sind 99 Menschen festgenommen worden. Vorwand waren Corona-Regeln, die große Zusammenkünfte verbieten.
aufgenommen: Di., 30.3.2021

Quelle: Bangkok Post, 30.3.21


Indonesien 29.3.21 Familienplanung 11002
Jakarta: Mehr als 600 Beschäftigte des Büros für Familienplanung demonstrierten für ihre Festeinstellung. Etwa 9600 Angestellte sind im ganzen Land unterwegs, um die Familienplanung zu organisieren - also um zu verhindern, dass zuviele Kinder geboren werden. Und um statistische Daten zur Bevölkerungsentwicklung zu sammeln. Allerdings sind sie zwar lange dabei, aber die meisten immer nur mit befristetem Vertrag.
aufgenommen: Mo., 29.3.2021

Quelle: KASBI, 29.3.21


Myanmar 28.3.21 Brutalität nimmt zu 11001
Die Brutalität des Militärs nimmt weiter zu. Am Sonntag wurden weitere 23 Menschen ermordet. Ein junger Mann wurde erst angeschossen und dann ins Feuer geworfen, wo er lebendig verbrannte - Anwohner wurden mit Gewehrsalven davon abgehalten, ihm zu helfen. Andernorts wurden Handgranaten eingesetzt. Zum ersten Mal seit den frühen 90ern griff die Luftwaffe wieder Stellungen der Karen National Union an, mit der seit 2015 ein Waffenstillstand gilt. Mehr als 3000 Karen flohen nach Thailand. Trotz allem gingen landesweit wieder Tausende auf die Straßen, um gegen die Junta zu demonstrieren.
aufgenommen: Mo., 29.3.2021

Quelle: The Irrawaddy, Radio Free Asia, 28.3.21


Die Informationen erreichen uns auf sehr unterschiedlichem Weg und mit Verzögerungen von Stunden bis Monaten. Wir ordnen sie so ein, wie sie ankommen, deshalb ist die Liste nicht exakt chronologisch.


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22. April 2021